Universum – wo liegt der Sinn oder Warnung für Mieter und Mieterinnen, Heiler und Heilerinnen oder einfach für die, die sich beruflich mit anderen verbinden wollen!

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Es gibt Frauen, die durch ihr Leben gehen, ohne jemals wirklich eine Freundin zu haben. Nicht weil sie es nicht versucht hätten, nicht weil sie kalt oder unnahbar wären, sondern weil etwas in ihnen eine Frequenz aussendet, die andere Frauen instinktiv ablehnen. Diese Einsamkeit ist kein Zufall. Sie ist kein persönliches Versagen. Was, wenn diese Unfähigkeit, weibliche Freundschaften zu bilden, tatsächlich ein archetypisches Zeichen sein könnte, ein Hinweis auf etwas viel tieferes in der Seele. Diese Frauen passen nicht in die üblichen Muster und sagt etwas über deren spirituelle Bestimmung aus. Es gibt Frauen, die einen Weg gehen, der sie zwangsläufig vom Kollektiv trennt. Diese Seelen verlangen nach etwas anderem als oberflächliche Gespräche und ritualisierte Treffen. Diese Seelen tragen eine Wunde, die so alt ist wir ihre Blutlinien und gleichzeitig eine Gabe, die sie isoliert.

Mit dieser oben angeführten Aussage gehe ich mit zu 100% in Frequenz. Meine langjährigen Freundschaften sind männlich und ich fragte mich oft, warum sich vermeintliche „Freundinnen“ eher wie psychopathische Fans verhielten oder nur Zeit mit mir verbrachten, solange sie einen Nutzen aus meinen spirituellen Fähigkeiten zogen. Sie baten mich immer wieder, für sie Dinge nachzusehen. Weigerte ich mich dann, war die Freundschaft oft abrupt beendet. Sie tarnten sich oft als spirituell, was sich dann aber nach näherem Hinsehen eher als deren Wunsch, anstelle einer Tatsache zeigte. Auch gingen sie auf andere Menschen zu, um an ihnen energetisch zu arbeiten, obwohl sie selbst psychisch und sozial deutlich gestört wirkten.

Meine Praxisumzüge und eine Mitmieterin

Im Jahr 2012 gründete ich eine Gesundheitspraxis in Ahaus-Wüllen. Mit meinem damaligen ersten Vermieter hatte ich gute Erfahrungen gemacht: Die Abrechnungen waren ordentlich und transparent, wie es sich gehört, mit allen Punkten einer korrekten Nebenkostenabrechnung. So konnte ich Vorauszahlungen sinnvoll anpassen. Als sparsamer Mensch bemühte ich mich ehrlich, Kosten so gering wie möglich zu halten.

Neben meiner Praxistätigkeit gab ich schon viele Jahre Modern Line Dance-Kurse. In einer meiner Tanzgruppen traf ich auf eine Teilnehmerin, die sich im Laufe der Zeit stärker in mein Feld drängte. Sie war eine Kursteilnehmerin, war mir als Heilpraktikerin und Geistheilerin bekannt, und auch sie wurde gelegentlich Patientin. Schon dort zeigten sich mir belastende Details aus ihrer Vergangenheit. Dank meiner Fähigkeit, emotionale Geschehnisse, die im Körper gespeichert sind, auszulesen, ohne dass sie sich äußern musste, entstanden rasch Erkenntnisse.

Aus meinen Feldsichten weiß ich heute, dass sich belastende Erfahrungen tatsächlich im Körper speichern können. Es gibt jedoch verschiedene Ursachen: sie können wirklich geschehen sein, über Ahnenlinien in das Zellengefüge gelangen oder sich durch wiederholte innere Überzeugungen festsetzen.

Diese Kursteilnehmerin beschloss, beruflich eine andere Richtung einzuschlagen und wurde Entspannungspädagogin. Zugleich ließ ich sie tiefer in mein Leben, eher automatisch als bewusst, hinein. Wir entschieden uns, Praxisräume gemeinsam zu mieten: Sie übernahm den Entspannungsbereich, ich ging mit meiner Praxis und einigen meiner Kurse, die ich schon seit vielen Jahren führte mit in die gemeinsamen Räumlichkeiten. Ich kündigte meine alten Räumlichkeiten in Ahaus-Wüllen.

Die Suche nach geeigneten Räumen gestaltete sich zunächst schwierig. Plötzlich trat ein Herr in das Leben der zukünftigen Mitmieterin, der Kontakt zu jemandem hatte, der Räumlichkeiten vermietete. Wir fanden schließlich Räume einem Hintergebäude in der Schloßstraße in Ahaus. Ich bekam diesen angeblichen Herren, der den Vermieter der Räume der Schloßstraße, kannte, nie zu Gesicht. Die Altbaubausubstanz war extrem. Im Keller befand sich mal ein ehemaliges Schwimmbad. Wir renovierten mit großem Aufwand, investierten viel Geld, und schufen Saal, Küche sowie für jeden von uns ein Büro. Wir machten das Beste daraus.

Nach einer Euphorie folgten im Laufe der Zeit Unstimmigkeiten in meinen Tanzgruppen. Ich leitete seit zehn Jahren meine Kurse; intrigante oder ungereimte Muster waren mir fremd. Ich fragte mich, woher diese Konflikte kamen: Falsche Aussagen, Streitigkeiten – vieles blieb unerklärt. Dazu muss ich sagen, dass diese Mitpartnerin kostenlos in meinem Kurs mittanzen durfte. Sie war schon vorher dabei, als ein Verein noch Anbieter des Kurses war und ich als Kursleiterin arbeitete, also ließ ich sie als Mietpartnerin weiterhin kostenfrei mittanzen. Schön dumm von mir.

Bald zeigte sich, dass ihr emotionales Problem, das mir aus der Praxis bekannt war, ein großes Ausmaß angenommen hatte. Offenbar lebte sie inzwischen dieses Problem. Wenn ich zur Praxis kam, lag sie dort, Tassen lagen zerbrochen im Eingangsbereich, und sie war nur schwer ansprechbar. Das wiederholte sich mehrfach – angeblich ein Stoker. Wenn dieser in der Psychiatrie war, erschien der Kumpan, der ähnliche Ausfälle verursachte. Das alles wirkte mysteriös. All dies geschah oftmals, wenn ich meine Praxiszeiten hatte und keine weiteren Kurse dort stattfanden.

Sie war Entspannungspädagogin, ich Heilpraktikerin und Tanz- und Bewegungspädagogin; sie griff schon versteckt in meine Arbeit ein, sodass sich Patientinnen bei ihr meldeten. Ich übernahm sämtliche Werbung und Webseiten für uns, da Computerarbeiten nicht zu ihren Stärken gehörten. Erst viel später erfuhr ich, dass sie behauptet hatte, sie würde alle Texte schreiben und ich ihr ihre Ideen rauben.

Heimlich machte sie einen Schein für die Bewegungsart „Drums Alive“ und bot danach selbst Bewegungskurse an, verschaffte sich so Zugang zu Teilnehmenden, die ich über viele Jahre aufgebaut hatte. Am Anfang war ich noch zu gutgläubig: Ich ließ meine Gruppe während meines Urlaubs laufen, damit sie einen Anfang hatte. Den “Dank” dafür bekam ich dann auf explosive Weise zu spüren.

Da wurde mir klar, dass ich keine loyale Mitmieterin, wie gedacht, an meiner Seite hatte, sondern eine belastete Mitbewohnerin im Feld mit starken psychotischen Problemen. Die Liste der Probleme, die sie mitbrachte und in mein Leben zog, wäre lang. Mir wurde deutlich: Es war ein großer Fehler, und all diese Katastrophen hatten nichts mit mir zu tun – sie betrafen mich dennoch, solange sie Teil meines beruflichen und sogar auch privaten Lebens war. Nachdem sie verschwunden war, verschwanden auch diese Probleme wieder.

Inzwischen kam die Erkenntnis, dass wir die Räumlichkeiten unbedingt verlassen mussten – der Zustand war nicht mehr auszuhalten. Die Katastrophen mit dem Vermieter kamen dazu: Er machte uns verantwortlich, dass das alte Gemäuer feucht geworden sei, weil wir nicht richtig geheizt hätten. Heizen ließ sich das Gebäude ohnehin kaum.

Wir zogen alle Register: zusätzliche Heizstrahler, Duft-Sprüher gegen Gerüche und weitere Ideen. Der Abschluss lief korrekt, und wir bekamen einige Nebenkosten zurück, die wir mit der nächsten Nebenkostenabrechnung auch gleich wieder abgeben konnten. Nach unserem Auszug zog auch niemand wieder dort ein. Selbst als Lagerraum war es kaum nutzbar, außer man packte alles in Einweggläser.

Wir zogen in die Bahnhofstraße. Mein Inneres sträubte sich zwar, doch ich hörte zunächst nicht hin. Also renovierten wir erneut gemeinsam; genauer gesagt hat mein Mann den Großteil erledigt. Die Räumlichkeiten waren toll, das Angebot gut, glaubten wir zunächst und wir hatten einen zusätzlichen Raum, den wir untervermieten konnten.

Wir waren immer nur gemeinsame Mieterinnen und keine Kolleginnen einer Gesundheitspraxis. Ich bot neben Methoden einer Heilpraktiker-Praxis auch Energiearbeit mit hellseherischen Elementen an. Alles, was in diese Richtung ging, wurde auch irgendwie mit mir in Verbindung gebracht. Sie hatte irgendwo einen Wochenendkurs besucht und fing an, Energiearbeit anzubieten. Eine Person mit riesigen emotionalen Problemen — in Richtung Borderline ohne stabile Identität, die Energiearbeit bei anderen Menschen durchführt— war ein enormes Problem. Eine ihrer Behandelten berichtete mir, dass diese nach deren Behandlung extreme emotionale Schwierigkeiten hatte, bis hin zu Suizidgedanken. Ein Zeichen dafür, dass nicht die geringste Ahnung bestand, was Energiearbeit wirklich bedeutet und mit welcher Verantwortung sie verbunden ist. Energiefeld-Verzerrungen können unbewusst vom Behandler zum Behandelten übertragen werden. Damit wollte ich nichts zu tun haben.

Und nicht nur das: Im Tanzkurs, in dem sie weiterhin kostenfrei mittanzen durfte, wurde alles unharmonischer. Jahre später hörte ich von einer ehemaligen Mittänzerin, die sich inzwischen von ihr distanziert hatte, dass sie in meiner Abwesenheit Aussagen gegenüber meinen Kursteilnehmerinnen traf – Gerüchte, Behauptungen und wirre Dinge. Diese Person ist gestört und hinterhältig.

Kennt ihr das? Ihr wisst, welche Probleme und Katastrophen diese Person in ihrem Leben hat, bis hin zu angeblicher Schwangerschaft und zeitnah darauffolgenden heimlichen Abort, dem Sterben eines neuen „Freundes“, von dem auch das Kind gewesen sei, einem Stoker, von dem niemand etwas wusste, und wieder einem neuen „Freund“ an ihrem Arbeitsplatz, bei dem der Stoker kam und diesen neuen Freund mit dem Messer bedroht haben soll – und sie tut so, als könnte sie jedem helfen und gibt Lebensratschläge.

Ich habe alle diese Personen, die an ihren Ausführungen beteiligt waren, nie gesehen und kann nicht sagen, ob all diese Geschichten wirklich passiert sind. Zwischendurch machte ich mir selbstverständlich auch Sorgen, nachdem ich dann wieder von ihr persönlich von einer ihrer angeblich erlebten Katastrophe erfuhr, bin zu ihr nach Hause gefahren und habe geschaut, wie es ihr ging. Ich war ihr gegenüber zu Beginn unseres gemeinsamen Mietprojekts auch positiv eingestellt.

Man kann sich kaum vorstellen, wie sich bei ihr eine Katastrophe nach der anderen entfaltete. Eine innere Frequenz zieht Geschehnisse mit derselben Frequenz an oder war es ein Setzen von Ursachen und die daraus entstehenden Wirkungen?

Ich war immer loyal und habe meinen Mund gehalten. Wenn ich sie dann mal persönlich auf ihr Verhalten in meinem Kurs ansprach, fiel sie einige Minuten später in Ohnmacht – das schien bei ihr fast wie auf Bestellung zu funktionieren. Damals leitete ich auch einen Kurs in der Schule, in der sie tätig war. Wenn man dort war, bemerkte man nicht, was wirklich stattgefunden haben soll. Wie bereits gesagt, hat sie es irgendwie gelebt, was schlimm ist. Aber sie hatte etwas sehr Boshaftes in sich, was sie dann ja auch zum Ende unserer Zeit unter Beweis stellte.

Das muss im Sommer 2019 gewesen sein. Sie verließ die Räumlichkeiten aus Gründen, die in ihrem persönlichen Umfeld lagen. Zum Abschluss zog sie bei unserer Mitmieterin, die sich dort einen hübschen Kosmetikraum eingerichtet hatte, alle Urkunden von der Wand, riss Lampen von der Decke, benutzte die teuren Maschinen und hinterließ sie verdreckt. Unsere Mitmieterin war völlig aufgebracht. Es gab keine Einbruchspuren, nur eine Person, die noch einen Schlüssel hatte. Ich sprach sie darauf an. Sie stritt ab und meinte dann noch: „Dass wir so auseinandergehen würden“… Äh, was? Danach habe ich sie nie wieder gesehen.

Unsere Nebenkostenabrechnung belief sich dann auf über 2000 Euro. Der nächste Schock: Wir wurden in diese Räumlichkeiten gelockt. Die Nebenkosten wurden von den Vermietern – einer Gruppe, zusammengesetzt aus einem Banker, einem Steuerberater und anderen, die sich damit auskennen – auf einen vermeintlich annehmbaren Betrag festgesetzt und dann kam die Nachzahlung mit der Nebenkostenabrechnung um die Ecke. Aber die Räumlichkeit hat mir sehr gefallen.

Nach Absprache mit den Vermietern und der Erwähnung dieses Fakts senkten sie den Betrag um die Hälfte, aber es war immer noch zu hoch. Meinen Teil habe ich bezahlt – ob meine inzwischen Ex-Mieterin ihren Anteil beglichen hat, kann ich nicht sagen.

Diese Räumlichkeiten sind inzwischen noch nicht wieder vermietet, aber der von uns schön neu renovierter Tanzsaal mit den Spiegeln an der Wand und dem Laminat ist jetzt der Werberaum in der Zeitung. Mein Auszug war dann Ende 2019.

Der Gesamtmietbetrag war mir zu hoch, und ich musste mir wieder eine neue Räumlichkeit suchen. Auf alle Fälle stand fest, ich werde nie wieder beruflich mit jemanden zusammen gehen. Ich bin der absolute Allein-Macher. Das bekannte Phänomen, dass sich Heiler/innen oft Psychopathen/innen, Narzissten/innen ins Feld ziehen, aus welchen Gründen auch immer, kann ich nur bestätigen. Menschen mit starker Persönlichkeit oder starker Anbindung stehen Menschen ohne oder verzerrter Identität gegenüber ohne Anbindung.

Die andere Vermieterin oder die nächste Katastrophe

Ich konnte einige neue Tanzgruppen ins Leben rufen und eine Kursteilnehmerin entwickelte sich zu einer Freundin. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, sah ich, vom Balkon meiner Praxis ein seit jeher ein leerstehendes Geschäft, bekannt als ehemaliges Wollgeschäft. Die Kursteilnehmerin ist als Kind in Teilen dieses Hauses aufgewachsen und erzählt viel über früher. Wir wussten nicht, wer dort wohnt oder wem das Gebäude gehört. Wir klingelten, – es stellte sich heraus, dass die Kursteilnehmerin entfernte Verwandte in dem Haus hat. Die Sache war komplex. Nach vielen Jahren fanden sich die Dame von der anderen Straßenseite und die Kursteilnehmerin wieder und die Vermieterin erlaubt mir, die Räumlichkeiten zu mieten. Ich war froh, dass ich irgendwo hinkonnte. Allerdings war das Objekt alt, sehr alt und voll mit Dingen, Kartons und Dreck – aber ich malte mir aus, wie es sein könnte und meine Kurseilnehmerin unterstütze und motivierte mich dabei. Meine Kursteilnehmerin war auch eine Dame mit „gebrannter Kindheit“, aber sie hat es wirklich nett und ehrlich gemeint. Allerdings erwies sich diese Bekanntschaft und die damit verbundene Möglichkeit, diese Räumlichkeit zu mieten, all die riesigste Katastrophe in der Laufbahn als Mieterin von Geschäftsräumen.

Der Start war kurios, aber das Herz war größer als der Verstand. Der Eingangsbereich war heruntergekommen, überwuchert und kaputt. Ich richtete alles her, sodass es innen und außen wieder einigermaßen aussah. Mein Schwiegersohn sorge dafür, dass der Zaun von Jahre lang wucherndem Efeu befreit wird, damit Parkplatz und Gehweg nutzbar wurden. Die Vermieterin sah ich nie persönlich. Wir kommunizierten größtenteils per Mail. Der Raum bot Platz für kleine Kurse und einen kleinen Arbeitsbereich. Von einem kleinen Neben-Raum von ca. 2–4 m² kam man in ein Mini-Bad, funktional, 1 qm groß, alt aber mit Toilette und einem Waschbecken. Dieser Neben-Raum musste auf Wunsch der Vermieterin wegen Aufräumarbeiten vorerst geschlossen bleiben. Daher musste ich Wasser zum Putzen der Räumlichkeiten und einem über die Jahre bewachsenes Abdach über dem Eingangsbereich aus den alten Praxisräumen, von der gegenüberliegenden Straßenseite holen. Der Raum war voller alter Sachen, die ihr wichtig waren, die dann, lt. Ihren eigenen Erzählungen Platz auf ihrer Wohnungstreppe fanden, weil sonst kein Platz mehr im Haus sei. Das Haus ist riesig!

Die Vermieterin schilderte am Telefon häufig Härtefälle und kuriosen Gegebenheiten aus ihrem Leben, ließ sich als Opfer darstellen – und leider war ich ihr auf den Leim gegangen. Einen Vertrag bekam ich nicht; Miete sollte nicht auf ihr Bankkonto überwiesen werden, ohne Vertrag keine Daten. Trotzdem, oder gerade, weil alles auf freundschaftlicher Basis gebaut war, glaubte ich daran, dass schon alles gut geht und klappt. Die Miete und die Nebenkosten, die wir mündlich, per Telefon vereinbarten hatten, wurde dann persönlich von ihrem Sohn bei mir in bar abgeholt. Sie hatte es nicht geschafft, mir einen Vertrag zu geben.

Die Räume waren wirklich alt. Heizung konnte man nicht richtig regeln; keine Ersatzteile mehr aufzutreiben. Ich half mir mit Kabelbändern und Zangen, räumte auf und holte neuen Fußbodenbelag, beklebte alle stark vergilbten Teile mit abziehbarer Folie. Vor dem Fenster blickte ich auf Baume – fast wie ein kleiner Wald und dahinter ein Geschäftsgebäude mit großem Parkplatz. Der Garten versteckte ein eingewachsenes Kinderdreirad, ein eingewachsenes Sonnenschutzrollo, eine Badewanne. Hinter einer Hintertür lagen Berge von Zeugs und Kartons. Es fühlte sich nach einer Messi-Vermieterin an. Meine Kursteilnehmerin, die neue entdeckte Fernverwandte, besuchte mich regelmäßig, und wir grübelten oft über die Verhältnisse dort. Das Gelände schockierte uns immer mehr durch sein ungepflegtes Aussehen. Die Vermieterin hatten wir bis dahin immer noch nie gesehen.

Ich brachte alles irgendwie in dem von mir genutzten Bereich Ordnung, ließ eine Firma das Überdach über den Eingangsbereich etwas gründlicher reinigen und den Eingang streichen. Die Imbissbude daneben sollte ebenfalls vermietet werden, der Mieter half beim Frontbereich. Die von mir aufgebrachten Beträge wollte ich gegen meine Miete verrechnen, doch sie reagierte wütend. Ich habe alles bezahlt. Am Telefon redete sie viel und herabsetzend über Handwerker. Mit ihren Erfahrungen aus der Zeit, in der sie ihren Sohn stillte, untermauerte sie die Unfähigkeit der Handwerker. Sie wohne heute noch auf einer Baustelle. Für mich wurden ihre Reden immer verwirrender und ich fand auch heraus, dass ihr Sohn inzwischen ein erwachsener Mann von ca. 28 Jahren ist, so um den Dreh, ohne Beruf und Führerschein. Diese Dame hatte irgendwie eine verwirrende Wahrnehmung über Zeit und den Zustand ihres Geländes und der Gegenstände, die darauf verteilt und sich inzwischen ins Pflanzengeäst extrem eingefügt hatten.

Der zuständige Schornsteinfeger, der natürlich kommen musste, äußerte sich mir gegenüber mit den Worten: Diese Vermieterin dieses unordentlichen Hauses sei ja sehr speziell. Leider kam diese Warnung für mich zu spät. Ich hatte bereits die Räumlichkeit mit meiner kleinen Praxis bezogen. Zu einem anderen Zeitpunkt traf ich auf eine Kursteilnehmerin, die im damaligen Wollgeschäft arbeitete mit der Aussage: „Das ist eine Frau, die die Welt nicht braucht.“ Hilfe, wo war ich dort schon wieder hineingeraten.

In den Jahren 2020 und 2021, in denen ich diese Räumlichkeiten bewohnte, wurde mein Unternehmen durch die C-Zeit erheblich gestört. Trotz allem habe ich dort viele schöne Stunden mit Patientinnen und Patienten, Kursmitgliedern und Freunden erlebt.

Am 31.12.2021 erhielt ich per E-Mail eine sehr unübersichtliche Abrechnung. Darin wurde ich aufgefordert, um die 800-900 Euro nachzuzahlen. Die auf diesem selbst erstellten Dokument aufgeführten Zahlen waren für mich nicht nachvollziehbar, weshalb ich eine angemessene und transparente Aufschlüsselung der Nebenkosten verlangte. Ohne diese konnte ich die Richtigkeit der Forderung nicht überprüfen.

Daraufhin hat sie mir gekündigt und verlangt, dass ich eine Kündigungsfrist von sechs Monaten einhalte. Da ich keinen Vertrag hatte, verließ ich die Praxis sofort. Mein Gedanke war schlicht: bloß keine zusätzlichen Kosten verursachen. Mir war bekannt, dass über dem Praxisraum ein von ihr unbewohnter Raum oder eine halbe Wohnung liegt – ein ehemaliges Badezimmer, in das es sogar hineinschneite. Zudem wusste ich, dass sie mir eine deutlich hohe Wassernutzung in Rechnung gestellt hat, die ausreichen würde, um ein Schwimmbad zu füllen. Ich war allein in der Praxis und auch nur stundenweise dort. Außer etwas Kaffee und der üblichen Toilettenspülung wurde kaum Wasser verwendet. Etwas konnte nicht stimmen! Laut ihren eigenen Aussagen muss ihre Wohnung in einem sehr schlechten Zustand sein. Ich weiß nicht, wohin das Wasser verschwunden ist oder was ich über dem Praxisraum alles mitgeheizt habe.

Einige Monate im Vorfeld hat sie mir eine Geschichte erzählt, die sich als gelogen erwies. Die Miete sollte angeblich als Einnahme für ihren Sohn dienen, der sonst keiner Arbeit nachging, damit er einen Kredit von der Bank bekomme. Und ich, naiv, bin natürlich darauf reingefallen und habe diese Mietvereinbarung unterschrieben. Normalerweise sollte bereits ein korrekter Mietvertrag vorliegen, den ich jedoch nicht erhalten habe.

Außerdem wollte sie mir damit wohl mehr Geld abnehmen – für diese alten, vergesslichen Mängel: Fenster, Türen, die so alt sind, dass es nur so hineinzieht, und auch sonst alles extrem alt und defekt. Inzwischen war auch der Fleck an der Decke wieder sichtbar. Dann stand auf dem Zettel, dass ich alles wieder so zurücklassen soll, wie übernommen. Da hatte ich ein richtiges Problem: Woher sollte ich den ganzen Dreck und die alten Kartons wieder hernehmen? Die Dame hat eine stark verzerrte Wahrnehmung des Zustands, den sie ihr Eigen nennt. Man braucht sich nur das ganze Haus mit dem umliegenden Grundstück anzusehen.

Warum weise ich hier darauf hin, bei mir kommt immer wieder das Gefühl auf, dass sie genau plant hat und hier eine Manipulationstaktik greifen könnte, um später klagen zu können.

Lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann kam ein Schreiben vom Amtsgericht, dass ich die Miete für die sechs Monate zahlen muss, die ich zu früh ausgezogen bin. Obwohl es keinen richtigen Vertrag gab. Ich hatte eine Mietvereinbarung, die mir nach 1,5 Jahren untergejubelt wurde, für eine gewerbliche Immobilie in der es keine Auskunft über eine Kündigungsfrist gibt und ich musste zahlen.

Ich habe alles dokumentiert, wie es dort abgelaufen ist: Die Vermieterseite ist ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen, und es gab keine ordentliche Abrechnung. Trotzdem musste ich zahlen, und mit allen zusätzlichen Posten stieg der Betrag erheblich an. Schließlich waren sie so kulant, dass sie mir eine Ratenzahlung in Monatsbeträgen ermöglichten.

Die Vermieterin hat im Dezember 2023 erneut eine Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 2021 verschickt, die mich erst im Januar 2024 erreicht hat. Darin war erneut eine hohe Nachforderung von über 800 € enthalten. Zusätzlich wurde eine monatliche Vorauszahlung für 2024 gefordert obwohl ich schon Ende 2021 ausgezogen war.

Ich habe mir eine Anwältin genommen, die ein Schreiben aufgesetzt hat.

Meine Kritik: Die Nebenkostenabrechnung war erneut nicht korrekt nachvollziehbar und nicht innerhalb der Frist gestellt (und wieder nur mit einer Summenangabe statt einer nachvollziehbaren Aufschlüsselung). Zusätzlich, wie bereits erwähnt wurde erneut eine Forderung zur monatlichen Vorauszahlung erhoben, obwohl ich Ende 2021 ausgezogen bin.

Danach habe ich nichts mehr von der Vermieterin gehört. Jahre sind vergangen, und das Thema war für mich endgültig abgeschlossen. Alle bisherigen Rechnungen sind in meiner Buchhaltung abgelegt, jedoch habe ich alle übrigen Unterlagen vernichtet, um Ordnung zu schaffen. Die Energie dazu ist aus meinem Feld verschwunden.

Es ist der 24.12.2025 und ich erhalte erneut Schreiben vom Amtsgericht. Es scheint erneut Probleme mit der gleichen Vermieterin zu geben.

Es gibt eine gesetzliche Frist von 12 Monaten, innerhalb derer Widerspruch gegen eine Nebenkostenabrechnung erhoben werden muss. Genau diesen Grund, gibt diese Frau jetzt wieder als Klagegrund an. Hätte mir die Anwältin diese Info nicht mitteilen müssen? Ich habe die Anwältin daraufhin kontaktiert, aber keine Antwort erhalten.

Diese alte dreckige Frau legt sich diese Gesetze, dieses schwarz-magischen Systems anscheinend auf Termin und wartet darauf, bis sie jemanden eine Anklage reinwürgen kann.

Zu Beginn, bei den Gesprächen, die ich am Telefon alle über mich ergehen lassen musste, hat sie immer erwähnt, wieviel tausende Mietschulden alle ehemaligen Mieter der Pommesbuden-Räumlichkeit, die sich auch in ihrem Gewerk befindet, schulden. Ich war immer verwundert. Jetzt ist mir klar wie bei ihr so etwas zustande kommt. Wer kennt alle Gesetze zu Mietangelegenheiten, und auch ich kenne nicht alle Details der Mietgesetze. Großer Fehler! Betrachtet es hier als Warnung für alle, die etwas anmieten wollen. Studiert die Gesetzeslage!

Die geht nicht arbeiten, bietet sich als Immobilienmaklern, die das Haus nicht verlässt. Das Einzige was sie richtig kennt, sind die schwarz-magischen Miet-Gesetze. Das scheint ihre Einkommensquelle zu sein.

Und auch diese Klage wurde angenommen, an das nächste Zivilgericht weitergeleitet worden. Das Ende ist noch nicht in Sicht. Aber wenn sie dieses Gesetz hinzuziehen, werde ich wieder verlieren und bevor ich das unnötig herauszögere und mir vielleicht wieder eine Anwältin nehme, die ich dann auch noch zusätzlich bezahlen muss, kann ich den Betrag besser gleich zahlen.

Warum schreibe ich das jetzt alles auf? Vielleicht liegt es an der neuen Zeitqualität. Mein Energiefeld sagt mir: „Nein, ich halte nichts mehr zurück, ich bin jetzt offen und ehrlich.“ Das bedeutet, dass die jetzige Zeitqualität die Menschen dazu bringt, immer echter zu werden – nicht romantisch verklärend, sondern mit klaren Aussagen.

Diese ganzen Geschehnisse habe ich so über mich ergehen lassen. Diese Mitmieterin hat durch ihr Verhalten einen Existenzbereich zerstört, der meinem Lebensunterhalt diente. Sie hat sich auch meiner Unterrichtsmaterialien bedient, die ich in früheren Zeiten aus Großzügigkeit mitgegeben hatte und lt. Hörensagen den Modern-Line-Tanzkurs an der Schule dann selbst angeboten.

All das lag wie ein offener Karton in mir, was unbedingt einen wahrheitsgemäßen Abschluss bedarf, damit ich austeigen kann. Es fühlt sich nun so an, als könne ich jetzt aus diesem Leben aussteigen und in ein neues eintreten, in eine neue andere Zeitqualität.

Und nein, ich war nicht in Frequenz damit; wenn ihr wissen wollt, was ich gelernt habe: Ich werde beruflich nur noch alleine arbeiten. Ich vertraue keinem Vermieter in diesem kapitalistischen, schwarz-magischen System. Die meisten wollen einfach nur Kohle machen. In Zukunft werde ich Menschen erst nach ihrer Vergangenheit und deren Aufarbeitung fragen und nie wieder mit Kursteilnehmerinnen oder Patienten freundschaftliche Beziehungen eingehen. Vor diesen Erlebnissen war ich den Menschen eigentlich eher positiv gegenüber eingestellt. Im Großen und Ganzen ist es immer noch so, aber mit großer Vorsicht und eher nach dem Motto:

Ich liebe die Menschen, aber ich muss mich von ihnen fernhalten, damit ich nicht anfange, sie zu hassen! – Caspar David Friedrich –

Das sollte garantiert nicht der Lernauftrag gewesen sein. Es hat mich verändert aber ich habe meinen Lebensmut und meine Lust zum Weitermachen nicht verloren. Inzwischen habe ich mir wieder ein riesiges Netz an Tanzkursen aufgebaut und meine Praxis nach Hause verlegt. Ich bin sehr dankbar, dass ich alles gut überstanden habe und dass ich diese tolle Arbeit weiterhin machen kann.

Es geschehen Dinge, meine Lebensphilosophie und das, was ich in die Welt bringen möchte, entsprechen nicht den Vorstellungen der schwarz-magischen Energie, und somit werden einem schon mal Hürden ins Leben gebracht. Die einzige Entscheidung, die ich immer treffen kann, ist, wie ich damit umgehe. Die erwähnten Damen haben riesige Lasten zu tragen, und ich möchte nicht mit ihnen tauschen, da ihr Bewusstsein ihnen nicht erlaubt, die Dinge anders zu gestalten. Eher bedauernswert. Ich habe Frieden damit gemacht.

Nach wahrer Begebenheit in Kurzform formuliert!
Herzlichst Mensch Manuela

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